Was Haltungsjournalisten in den Mainstreammedien irreführend als „Interessenkonflikt“ marginalisieren, ist in Wahrheit ein handfester Skandal: Ein leitender Mitarbeiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), dessen Informationen die Corona-Politik diktiert, scheffelt nebenbei Millionen als Gesellschafter eines Unternehmens, das die PCR-Tests mitentwickelt hat.

Von „Überschneidungen“ zwischen der Arbeit des Instituts beziehungsweise des RKI-Fachgebietsleiters Heinz Ellerbrok und der Firma GenExpress, einer Gesellschaft für Proteindesign, berichtet die Welt – und tanzt um den Begriff „Korruption“ herum wie Rumpelstilzchen ums Feuer. Denn Ellerbrok ist gleichzeitig Mitinhaber des Unternehmens, das nicht nur Tests entwickelt, sondern sich überdies mit Biowaffen – dem Forschungsprojekt „Biologische Gefahrenlagen: Risikobewertung, ultraschnelle Detektion und Identifizierung von bioterroristisch relevanten Agenzien (BIGRUDI)“ – beschäftigt. Ellerbrok war Leiter dieses Projekts, wird im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg als Gesellschafter aufgeführt.

Und er ist in leitender Funktion tätig für das RKI. Das Institut erarbeitet die „nationalen “, die zurzeit die gesamte Republik in Atem halten, auch wenn dieser nur noch unter fragwürdigen wie unzuverlässigen Masken erlaubt ist. Die Strategien lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Je mehr Testungen, desto mehr „“, umso härter die Aushebelung der . Die Entscheidungsträger des RKI profitieren doch nicht etwa von den PCR-Massen-Tests mit rund 1,8 Millionen Testungen pro Woche?

Ellerbrok steht dem Fachbereich „Public-Health-Laborunterstützung“ vor, das nach Darstellung des RKI für „Best practices“ (Qualitätsmanagement) und für „Biosicherheit“ zuständig ist, „Forschungsvorhaben zur Stärkung des internationalen Gesundheitsschutzes“ unterstützt.

Auch die Charité mit Viro-Superstar Christian klüngelt mit GenExpress

Aufgedeckt hatte diese Zusammenhänge der ehemalige FDP-Abgeordnete und nunmehr parteilose Marcel Luthe. Nach Angaben einer Pressesprecherin des RKI stellt sich heraus, dass das Institut seit mehr als 20 Jahren zu den Großkunden der GenExpress GmbH zählt – seit 2005 ebenso die Charité mit ihrem Viro-Superstar . Der hatte Anfang 2020 einen der ersten PCR-Tests für Covid-19 entwickelt – in Zusammenarbeit mit der Firma TIB Molbiol. Die wiederum ist ein Kooperationspartner von GenExpress ist. Nachtigall, ick hör Dir trapsen…

Dr. – der Tierarzt, dem die Herrschenden vertrauen – hatte es vergangene Woche anlässlich einer Pressekonferenz abgelehnt, sich zu Ellerbrok zu äußern – angeblich, weil ihm die Informationen fehlten. Es sei kritisch, wenn Mitarbeiter auf dem Gebiet Corona-Tests auch geschäftlich unterwegs seien. „Das geht nicht“, befand der Präsident des Robert-Koch-Instituts. Schließlich gebe es „ganz klare Compliance-Regeln, die das unmöglich machen, dass so etwas passieren sollte“. Seine Rechtsabteilung prüfe den Fall derzeit.

RKI-Präsident Lothar Wieler lügt

Dass Wieler von der Affäre seines Mitarbeiters nichts wissen will, entspricht nicht der Wahrheit, denn einer Sprecherin des RKI zufolge sei dem Institut die Verbindung bekannt, und zwar seit bereits 2008: „Herr Ellerbrok hat das RKI damals entsprechend informiert“ – obwohl er dazu gar nicht verpflichtet gewesen sei. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes sehe vor, dass Beschäftigte solche Nebentätigkeiten rechtzeitig und schriftlich anzeigen müssen, für die sie Geld oder Sachleistungen erhalten. Eine Beteiligung an einem sei jedoch keine „Tätigkeit gegen Entgelt“ und daher auch nicht anzeigepflichtig, behauptet die Dame.

Was ebenfalls gelogen ist: Dem Arbeitsrechtler Matthias Jacobs von der Bucerius Law School in Hamburg zufolge seien sehr wohl auch wirtschaftliche Beteiligungen an Unternehmen anzeigepflichtig. Ellerbrok sei, nachdem er das Institut über seine Beteiligung informiert hatte, von der Institutsleitung darüber unterrichtet worden, keine vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekte leiten zu dürfen, an denen sowohl das RKI als auch seine Firma beteiligt seien. Außerdem dürfe er nicht an Bestellungen mitwirken, die das Institut gegebenenfalls bei seiner Firma tätige, informiert die Sprecherin weiter.


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