Die Liste der Kritiker der Klima-Hysterie ist lang. Viele Nobelpreisträger, Klimaforscher und preisgekrönte haben zum Thema Ansichten, die von der des Weltklimarates (IPCC) abweichen. Ihre : zu starker Fokus auf CO2-Theorie, fehleranfällige Klimamodelle und falsche Darstellung der Klima-Geschichte.

Klima-Apokalyptiker

Viele helle Köpfe der , die sich kritisch zu den Thesen der Klima-Apokalyptiker äußern, werden als Klima-Leugner abgetan, wobei schon dieser Begriff diejenigen als völlig unwissend entlarvt, die ihn verwenden. Als Klima bezeichnet man Mittelwerte von Wetterdaten einer Region über zumindest 30 Jahre und weder die Existenz solcher Mittelwerte noch, dass sich diese ständig verändern, wird von diesen Forschern angezweifelt, geschweige denn geleugnet.

Die extrem kalten Monate April und Mai dieses Jahres sind also (noch) nicht auf eine Klimaveränderung zurückzuführen, sondern stellen Schwankungen des Wetters dar. Auch die kürzlich in der Bild zitierte Prognose der amerikanischen Wetter- und Ozeanbehörde (NOAA) für einen kühlen Sommer 2021 fällt darunter.

Ideologie statt Fakten

Die vorherrschende Meinung, dass der hauptsächlich durch eine steigende Konzentration von Kohlendioxid in der Luft verursacht wird, hat wohl auch den Grund, dass sich CO2 aus ideologischer Sicht „gut mit der Industrie als Teufelszeug des verbinden lässt“, schreibt Sonja Margolina im Rotary-Magazin. Methan trägt viel stärker zu einer Erwärmung bei als CO2, lässt sich aber nicht auf die Verbrennung fossiler Energieträger zurückführen und scheidet somit für die links-grüne antikapitalistische Agenda aus.

Außerdem kann durch „erneuerbare“ Energie auch kein Methan eingespart werden. CO2 ist also von zentraler Wichtigkeit, um die Klima-Agenda voranzutreiben und das, obwohl dieses Gas nur zu etwa 0,04 Prozent in der Atmosphäre vorhanden ist. Das sind gerade einmal 400 Moleküle von einer Million Luftteilchen. Wie die sogenannte „Anti-Greta“ Naomi Seibt hinweist, macht der menschliche Anteil daran wiederum nur einen Bruchteil aus.

CO2 zu stark bewertet

In einem offenen Brief an die UNO aus 2019 widersprechen rund 500 Wissenschaftler – darunter 200 Professoren – der These des menschengemachten Klimawandels. Die vorhergesagte Erwärmung sei viel geringer ausgefallen und verlaufe auch langsamer, als es die fehlerhaften Klimamodelle vorausberechnet haben, war die einhellige Kritik. In diesen Modell-Berechnungen wird die Rolle des CO2 viel zu stark bewertet, andere Einflüsse wie die sich ändernde Sonnenaktivität oder unterschiedlich intensive kosmische Strahlung wie auch die noch wenig erforschten Temperaturänderungen der Ozeane hingegen kaum bis gar nicht.

So ist die Realität eben genau diese: Statt der vorhergesagten Erwärmung von mindestens 3 Grad sind es bis heute nur rund 1,3 Grad geworden und versucht man mit diesen Modellen die Klima-Vergangenheit zu rekonstruieren, versagen die Modelle kläglich. Der bekannte Physiker und Mathematiker Freeman Dyson hielt die Furcht vor einer Erwärmung in einem „Focus“-Interview für völlig übertrieben und warnte: „Eine wesentlich ernstere Gefahr als globale Erwärmung wäre eine neue Kaltzeit.“ Diese Aussage lässt sich auch geschichtlich gut belegen, denkt man an die Missernten und Hungersnöte in der kleinen Eiszeit von 1600 bis 1750. Auch die lange Dauer des 30-jährigen Krieges, der in diese Zeit fiel, wird zum Teil darauf zurückgeführt.

Kalt- und Warmphasen

Im Zuge der Untersuchung von Stalagmiten, den von unten her wachsenden Tropfsteinen, hat der Paläoklimatologe Augusto Mangini festgestellt, dass das Klima in den letzten 120.000 Jahren oft auch wärmer war als heute. In einem Artikel für die FAZ schrieb er: „Auf der Grundlage exakt untersuchter Stalagmiten beobachten wir Abschnitte mit mehr Winterniederschlägen und wärmeren Wintertemperaturen als heute: so etwa zwischen 7.500 und 6.000 Jahren vor heute, zwischen 5.000 und 4.200, zwischen 3.800 und 3.500 sowie zwischen 1.400 und 800 Jahren vor heute.“

Der relativ schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen in den letzten 2.000 Jahren lässt sich auch gut an der Entwicklung des Weinbaus in Großbritannien nachvollziehen. Während der Warmphasen zur Römerzeit oder dem Mittelalter rückten die Weinberge immer weiter nach Norden. In den Kältephasen zur Zeit der Völkerwanderung und des frühen Mittelalters sowie der kleinen Eiszeit verschwanden sie wieder. Heute wird unter Einsatz moderner Technik wieder ähnlich weit im Norden Wein angebaut.

Erwärmung keine Gefahr

„Nein, unser Planet wird nicht sterben. Und der moderne Mensch ist an der Erwärmung vermutlich weniger schuld, als die IPCC-Berichte suggerieren“, schreibt Mangini. Einen besonders interessanten Ansatz verfolgt Bjorn Lomborg, der Präsident des Copenhagen Consensus Center. Er ist der Ansicht, dass die derzeit eingesetzten enormen Geldmittel zur Verhinderung der nur einen minimalen Einfluss haben werden und spricht sich für einen „gewinnbringenderen“ Einsatz des Geldes aus. Die Bekämpfung von Malaria wäre ein solches Projekt. Er steht, ohne den menschengemachten Klimawandel anzuzweifeln, auf dem grundsätzlichen Standpunkt: „Die globale Erwärmung ist keineswegs unsere größte Umweltbedrohung.“


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